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Ausstellungsende: Peter Lenk – Satiriker und Provokateur vom Bodensee


Peter Lenk – der „berühmt, berüchtigte“ Künstler, Satiriker und Provokateur vom wunderschönen Bodensee – beging im Sommer 2017 seinen 70. Geburtstag. Bekannt ist der gebürtige Nürnberger für einige „skandalöse“ Werke, die Diskussionen und Staunen hervorriefen, darunter der „Pimmel über Berlin“ (Relief am Berliner taz-Redaktionsgebäude), der „Kampf um Europa“ (Skulptur in Radolfzell), der „Paradiesbaum“ (Skulptur in Singen) und natürlich die „Imperia“ im Konstanzer Hafen.

Viele von Lenks Werken befinden sich im Bodenseeraum, immerhin hat der Künstler hier in Bodman-Ludwigshafen seinen Lebensmittel- und Schaffenspunkt. Freilich werden andere Orte und Städte in der Bundesrepublik ebenfalls von Lenks kritischem Kunstschaffen geziert. Kritisch geht der Künstler mit vergangenen und aktuellen Geschehnissen und Personen ins Gericht, so „standen“ für seine Kunst auch schon mal Merkel, Obama, Putin und Kim Jong Un „Modell“ und selbst vor Wirtschaftsriesen wie dem Unternehmer und Gründer des Online-Versandhandels Amazon – Jeffrey Preston Bezos – macht Lenk keinen Halt.

Zu Ehren des Bodenseekünstlers veranstaltet die Städtische Galerie von Überlingen am Bodensee seit Juni eine faszinierende Ausstellung, die nun Mitte Oktober endet. Wer Interesse hat, mehr über Lenk und seine Missstände anprangernde, karikaturistische Kunst zu erfahren, hat noch bis zum 15. Oktober 2017 Gelegenheit, die Überlinger Sonderschau „Peter Lenk. 40 Jahre Zoff und Zwinkern“ zu besuchen. Gezeigt werden in der Sonderausstellung zu Lenks 70. Geburtstag unterschiedliche Entwürfe und Arbeiten des Bildhauers sowie Fotografien seiner Werke.

Historisch interessant ist die Ausstellung in der Städtischen Galerie „Fauler Pelz“ außerdem, da mit Lenks spottenden Werken wie „Ludwigs Erbe“ in Ludwigshafen am Bodensee (Stichwort: Global Players) oder „Paradiesbaum“ (Stichwort: Lauschangriff) quasi Zeitgeschichte zugespitzt dargestellt wird. Nicht umsonst bezeichnet sich der Künstler selbst als „Chronist“ seiner „Zeit“. Recht hat er und Humor hat er scheinbar auch!

Bildquelle: www.ueberlingen.de

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